Anstrich
Vorbereitung: Die Wände werden mit Putz und Spachtelmasse geglättet und grundiert, um die Haftung zu verbessern.
Farbauswahl: Dispersionsfarbe (für trockene Räume), Acrylfarbe (feuchtigkeitsbeständig), Ölfarbe (für Nebenräume).
Auftrag: Mit Rolle oder Pinsel in 2–3 Schichten mit Zwischentrocknung. Sorgt für gleichmäßige Farbe und einfache Auffrischung.
Tapezieren
Vorbereitung: Die Oberfläche wird geglättet und grundiert, um Blasenbildung oder Ablösung zu vermeiden.
Tapetenarten: Papiertapeten (preiswert), Vinyltapeten (abwaschbar), Vlies-Tapeten (strapazierfähig und einfach zu verarbeiten).
Vorgehen: Kleber wird auf die Tapete oder Wand aufgetragen, Bahnen werden Stoß an Stoß oder überlappend geklebt und glattgestrichen.
Dekorputz
Arten: Strukturputz („Kratzerputz“, „Reibeputz“), venezianischer Putz (Marmoroptik).
Auftrag: Eine Grundschicht ebnet die Wand, danach wird der Dekorputz mit Spachtel oder Spezialwerkzeugen für Textur aufgetragen.
Vorteile: Kaschiert kleine Mängel, feuchtigkeitsbeständig bei Lackversiegelung.
Paneelverkleidung
Materialien: MDF, PVC, Gips-3D-Paneele, Holzleisten.
Montage: Mit Kleber oder auf einer Unterkonstruktion aus Latten/Profilen. Ideal zur Kaschierung von Unebenheiten oder Leitungen.
Fliesenverkleidung
Verwendet werden Keramik- oder Feinsteinzeugfliesen, meist in Bädern und Küchen.
Vorgehen: Fliesenkleber wird aufgetragen, Fliesen mit Fugenabstand (Kreuze) verlegt, anschließend verfugt.
Wandverkleidungen erfordern Sorgfalt, die richtige Materialwahl je nach Raumklima (Feuchtigkeit, Lichtverhältnisse) und die Einhaltung der Verarbeitungstechniken. Sie dienen nicht nur der Dekoration, sondern auch dem Schutz vor Abnutzung.